Wie ist das mit der Glasur?

Ganz oft werde ich gefragt, was das denn für eigenartig grünliche Keramik sei, die da auf den Arbeitstischen steht: das ist Eure bemalte und schon glasierte Keramik. Die Glasur ist eingefärbt, damit der Keramiker sieht, welche Stellen er bereits glasiert hat.

Nachdem Ihr Eure Kunstwerke bemalt habt, lass ich sie einen Tag trocknen. Danach entferne ich zuerst die Farbe vom Stellrand, damit die Keramik im Ofen nicht festbrennt und kaputt geht.

Danach wird Eure Keramik von mir per Hand in die Glasurflüssigkeit getaucht (glasiert) und sieht nun grünlich aus. Nach einer Trocknungszeit wird sie im nächsten Arbeitsschritt verputzt, damit sie ohne „Tropfen und Nasen“ und schön glatt poliert in den Brennofen kann. Nach knapp 2 Tagen und bei über 1000°C im Brand erscheint die Glasur nun wieder transparent und Eure Malereien leuchten farbenfroh. Die Keramik ist nun durch die Glasur versiegelt und kann auch in der Spülmaschine gereinigt werden. Lieblingsstücke empfehle ich jedoch trotzdem mit der Hand zu spülen.

Stellrand abschleifen

GlasierenGlasieren

Arbeitstisch

Glasur wird per Hand verputztKeramikmaler-Kunstwerke

One thought on “Wie ist das mit der Glasur?

  1. Ein toller Beitrag! Ich arbeite seit 10 Jahren mit Keramik und habe ich so viel Pflanzgefäße aus Keramik gemacht. Glasur ist immer noch eine Herausforderung für mich. Unzählige Male sind mir passiert, dass die Glasur anders ausfällt, als ich erwartet habe. Aber da ist die Freude an der Herstellung von Keramik.

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